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Zitate

Jeder Seminarleiter, Referent und Prediger hat seine individuelle Art, sich die biblische Botschaft zu erschließen, für sich zu erfassen und anderen  weiterzugeben. Die nachfolgenden Zitate aus Vorträgen, Seminaren und Predigten sollen Ihnen die Möglichkeit geben, ein wenig in das hineinzuschnuppern, was sie in meinen Seminaren, Vorträgen und Predigten erwartet.  Sämtliche nachfolgenden Zitate und Definitionen stammen aus eigenen Seminar- oder Predigtscripten. Eine Weiterverwendung ist daher nur mit Quellenangabe erlaubt. 

  • Es ist für uns nahezu unbegreiflich, dass Gott den Menschen einfach nur deshalb erschuf, weil er Freude am Lieben hat.
  • Ein Christ ist ein Mensch, der mit Jesus Christus verbunden ist - nicht mehr, aber auch nicht weniger.
  • Wir neigen dazu, aus Erfahrungen Rezepte zu machen.
  • "Kein Ansehen der Person" ist nicht das selbe wie "Gleichbehandlung".
  • Als Christen sind wir nicht zu Toleranz aufgerufen, sondern zur Liebe. Schwierig wird es, wenn wir auf dem Weg zur Liebe noch nicht einmal bis zu Toleranz kommen. Was dann übrig bleibt  ist jenes lieblose und intolerante Christsein, das alles Andersartige abwertet und verurteilt, selbst aber äußerst unattraktiv ist.
  • Es gibt für mich vier Kriterien für ein gutes Buch: seine Aussagen müssen wahr, verständlich, interessant und hilfreich sein. Das gilt im Übrigen auch für eine gute Predigt.
  • Der Glaube muss Antworten auf die Fragen des Lebens und nicht allein auf die Fragen des Glaubens bereitstellen, wenn er fruchtbar und lebensfördernd sein will.
  • Sätze können beides sein: eine bloße Aneinanderreihung von Worten – oder Denkmäler, die die Menschen an das erinnern, was wirklich von Bedeutung im Leben ist.
  • Es geht bei der Verkündigung des Evangeliums nicht in erster Linie darum, Wissen zu vermitteln, sondern Leben.
  • Bibelauslegung verlangt ein hohes Maß an Selbstreflexionskompetenz.
  • Individuelle Subjektivität kann nur durch kollektive Ergänzung überwunden werden.
  • Tun ist Ausdruck des Glaubens, Glaube ist das Fundament des Tuns.
  • Der Mensch kann und muss dem Leben nicht selbst durch sein Tun einen Sinn geben, weil dieser Sinn seiner Existenz bereits zugrunde liegt. Sinn kann nicht erworben, sondern nur gefunden bzw. erkannt werden.
  • Gottes Liebe hat ihren Ursprung nicht in der Attraktivität des Menschen, sondern in seinem eigenen Wesen und bezieht auch von dort her ihre Kraft.
  • Durch die Kontinuität der Abstammung bis hin zu Adam hat jeder Mensch seinen Ursprung in Gottes Schöpfungshandeln.
  • Die Spannung, die wir im alltäglichen Leben an verschiedenen Stellen wahrnehmen, findet sich auch in den biblischen Schriften. Das macht die Bibel zu einem sehr lebensnahen Buch.
  • Es ist von grundlegender Bedeutung für unser geistliches Verständnis dass wir erkennen: Gott überreicht uns nicht ein Päckchen mit Geschenken, sondern stellt die Verbindung zu sich her. Er füllt uns nicht den Akku, sondern schließt uns ans Stromnetz an – und das ist viel besser.
  • Wo wir Gottes Wirken durch eigene Beiträge ersetzen, dort satteln wir von Anfang an das falsche Pferd (vgl. Ps 127,1). Alle geistlichen Segnungen, die Gott für uns bereit hat, stehen uns nur in Christus zur Verfügung (vgl. „in ihm“ in Eph 1; Röm 5,1)
  • Was ich tue, tue ich nicht mit Gott, ich tue es schon gar nicht für Gott, sondern Gott tut es durch mich – oder besser: Christus in mir tut es (Gal 2,20). Wenn Christus es nicht tut kann ich mich noch so bemühen und versuchen, Glauben zu erzeugen – es wird mir nichts nützen. Etwas ohne Gott für Gott tun zu wollen beleidigt Gott und zeigt, dass wir noch nicht verstanden haben, was Jesus uns in Joh 15,1ff mitteilen wollte.
  • Die Haltung des „sich nicht hinein nehmen lassens“ finden wir vor allem bei den Pharisäern – was insofern schade ist, als gerade diese Gruppe dadurch unter den Generalverdacht des Unglaubens gerät und gerne von vornherein diskreditiert wird.
  • Wir glauben gerne, von allen Gesetzen befreit zu sein – außer dem, Gott von ganzem Herzen lieben zu müssen. Aber auch von dieser Pflicht sind wir 'ent-bunden'. Wie? Will Gott denn nicht mehr, dass wir ihn lieben? Doch, aber er fordert es nicht mehr von uns, von dir. Und das Faszinierende dabei: erst wenn ich das verstanden und verinnerlicht habe bin ich frei, Gott wirklich zu lieben. Denn wahre Liebe ist immer etwas Freiwilliges und nicht die Erfüllung einer Forderung.
  • Wenn Leiter von anderen Leitern lernen sollen, dann stellt das Redner wie Hörer häufig vor Probleme. Ohne ein Mindestmaß an gegenseitigem Vertrauen und Respekt ist eine gute – oder zumindest aggressionsarme – Zusammenarbeit nicht möglich. Vielfach geht es dann darum, die Größe zu entwicklen, Neues zu lernen, ohne das Bekannte in Frage zu stellen.
  • Jeder Verkündiger neigt dazu, seine Hörer dorthin zu führen, wo er selbst steht oder stehen möchte.
  • Ein guter Verkündiger bringt seine Botschaft in vier Schritten an seine Zuhörer:
    Erstens weckt er Interesse für das Thema, zweitens stellt er (die richtigen) Fragen, drittens beantwortet er diese kompetent, verständlich und praxisrelevant und viertens verdeutlicht er die Relevanz seiner Antworten: warum ist das was ich sage wichtig und warum ist es für den Zuhörer von Bedeutung.
  • Man muss das Ganze durchdenken, ehe man über das Einzelne etwas sagen kann (zur Vorbereitungsdauer und –gründlichkeit bei der Verkündigung).
  • Glaube und Hoffnung sind aus demselben Holz geschnitzt.
  • Wenn die Kinderbuchautorin Cornelia Funke einen Kollegen mit den Worten zitiert: „Bevor ich schreiben kann muss ich lesen“, so gilt Ähnliches auch für den Prediger: „Bevor ich reden kann, muss ich hören.“
  • Es gilt die Formel: Leben = Beziehung; Leben ist Beziehung.
  • Glaube heißt nicht: Ich wage den Sprung in die offenen Arme Gottes – denn dann müsste ich die Kluft ja selbst überbrücken – sondern ich lasse mich von Gott finden und nach Hause tragen (Lk 15,3-7)!
  • Hoffnung ist die Zuversicht und Gewissheit, dass der, der mich auf seine Arme genommen hat, mich auch sicher nach Hause bringen wird und es dort viel schöner sein wird, als es jetzt und hier sein kann. Buße bedeutet, dieses Nachhause-Bringen zuzulassen.
  •  "Berufung"nicht Leben nach Plan, sondern das Hineingenommen werden in die Gemeinschaft mit Gott.
  • Die Bibel ist die Selbstoffenbarung (des einen/einzigen) Gottes anhand seiner Geschichte mit dem Menschen.
  • Demut meint vor allem eine realistische Selbsteinschätzung.
  • Exegese (Auslegung) ist die Kunst des Hörens beim Lesen.
  • Exegese heißt, einen Brunnen in die Vergangenheit graben.
  • Gerechtigkeit ist das einer Beziehung angemessene Verhalten.
  • Wenn Gerechtigkeit Gottes bedeutet, dass er uns alles gibt, was wir zum Leben brauchen, dann ist klar, warum sich diese Gerechtigkeit gerade im Evangelium und in der Rechtfertigung des Gottlosen offenbart (Röm 1,17).
  • Glauben ist die Ausrichtung des menschlichen Ich auf das göttliche Du.
  • Glauben beginnt dort, wo das Schauen aufhört.
  • Heiligung ist nicht der schmerzhafte Weg zum perfekten Christsein, sondern die Wiederherstellung der Beziehungsfähigkeit des Menschen durch Gott.
  • Heiligung meint: Auf dem Weg sein zu heilen Beziehungen.
  • Liebe ist nicht in erster Linie Zuneigung, sondern Zuwendung.
  • Ordnung ist der Zustand der Harmonie zwischen verschiedenen Teilen eines Ganzen.
  • Viele Hörer von christlichen Botschaften warten immer auf einen Appell. Sie begnügen sich nicht damit, etwas über Gott zu erfahren und ihn dadurch besser kennen zu lernen, sondern sie brauchen in jeder Predigt die Aufforderung, ihr Leben zu ändern, was unter Umständen ein Hinweis darauf ist, dass sie sich selbst viel zu wichtig nehmen.
  • Sünde lässt sich definieren als eine Haltung, die Fehlverhalten zur Folge hat und den Täter in eine Verstrickung hineinführt, aus der er sich selbst nicht befreien kann.
  • Mit dem Begriff 'Sünde' wird in der Bibel sowohl die Handlung beschrieben, die einen Beziehungsschaden verursacht als auch der Zustand der gestörten Beziehung selbst.
  • Fragst du mich nach der Wahrheit oder nach meiner Meinung? Meine Meinung kann ich dir sagen, die Wahrheit nicht. Denn auch wenn ich hoffe, dass meine Meinung der Wahrheit möglichst nahe kommt, weiß ich doch, dass all unsere Erkenntnis - also auch meine - Stückwerk und unvollständig ist und der Ergänzung, möglicherweise sogar der Korrektur bedarf. Und das ist nicht nur Meinung, sondern die Wahrheit.
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