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DAS ORDOGRAMM

Beim ORDOGRAMM (von lat. "Ordo" = Ordnung) handelt es sich um ein Lebenskonzept, bei dem die verschiedenen Lebensbereiche "Ich", "Ehe und Familie", "Gemeinde", "Beruf" und "Staat und Gesellschaft" um eine Lebensmitte angeordnet sind und sowohl mit dieser Lebensmitte als auch miteinander in Beziehung stehen. Das ORDOGRAMM ist ein Instrument, mit dessen Hilfe Lebensbeziehungen und -schwerpunkte analysiert werden können, darüber hinaus gibt es aber auch Anregungen und stellt Hilfen für eine (Neu)ordnung und -gestaltung des eigenen Lebens und der verschiedenen Lebensbeziehungen zur Verfügung. Ziel des ORDOGRAMM-Seminars ist es, den Teilnehmern Hilfestellungen für ein Leben im Frieden mit sich selbst, anderen Menschen und Gott zu geben und sie dabei zu unterstützen, ihr Leben kreativ zu gestalten. Deshalb ist das ORDOGRAMM besonders für diejenigen gedacht, die Impulse und Anregungen für ihre Lebens- und Beziehungsgestaltung (einschließlich ihrer Gottesbeziehung) suchen. Die inhaltliche Ausrichtung des ORDOGRAMMS lässt sich am ehesten mit dem Begriff "Christliche Verantwortungsethik" beschreiben.

(1) Fünf Lebensbereiche

Der wesentliche Ausgangspunkt für die Lebensgestaltung mit Hilfe des ORDOGRAMMS ist die Aufteilung des Lebens in fünf Bereiche, im ORDOGRAMM dargestellt durch fünf gleich große Kreise. Jeder dieser Kreise stellt einen Lebensbereich dar. Jeder Kreis ist aber nicht nur Lebens- sondern auch Beziehungsbereich. Denn jeder Lebensbereich bekommt seinen speziellen Charakter durch die jeweilige Gemeinschaft, zu der der einzelne Mensch gehört und mit der er sich verbunden weiß:

   1. Das ICH als sein persönlicher Lebensraum
   2. Ehe und Familie als Lebensgemeinschaft
   3. Gemeinde als Glaubensgemeinschaft
   4. Beruf als Arbeitsgemeinschaft
   5. Staat und Gesellschaft als politisch-kulturelle Gemeinschaft

Auch das Ich, das als eigener Lebensbereich verstanden wird, steht nicht beziehungslos im freien Raum, sondern ist geprägt durch das Verständnis des Menschen als Geschöpf und Gegenüber Gottes.
Diese Aufteilung in die genannten fünf Bereiche ist nicht willkürlich, sondern begegnet uns schon in der Bibel - vorwiegend im 1. Petrusbrief, dem 1. Timotheusbrief und dem Brief an Titus.
Manche Theologen gehen deshalb davon aus, dass es sich bei diesen Bereichen um göttliche Ordnungen handelt. Aber auch wenn man sie nur als Lebensbereiche ansieht, erweist sich diese Fünfteilung als äußerst praktikabel.


(2) Die Mitte


Die fünf Bereiche sind um eine gemeinsame Lebensmitte angeordnet. Von ihr aus erhalten sie ihre Gestaltungsimpulse und sie ist es, die die Prinzipien festlegt, nach denen die Lebensführung in den einzelnen Lebensbereichen gestaltet wird. "Was treibt mich an?" und "Wie will ich leben?" sind die Fragen, die von der Lebensmitte her beantwortet werden. Die Mitte ist aber nicht nur Impulsgeber für die Gestaltung der Lebensbereiche, sondern auch Rechenschaftsempfänger. Der Mensch ist seiner Mitte gegenüber dafür verantwortlich, wie er in seinen Lebensbereichen lebt und diese gestaltet.

Diese Mitte besteht zu einem beträchtlichen Teil aus Elementen, die der Person selbst oft
unbewusst sind, weil sie in der persönlichen Biographie, Persönlichkeit, eigenen Kompetenzen und Grenzen, Interessen und Bedürfnissen ihren Ursprung haben. Und doch hat jeder Mensch die Möglichkeit, seine Mitte durch eigene Entscheidung und Auswahl zu bestimmen.
Ein wichtiger Teil des Seminars zum ORDOGRAMM besteht deshalb darin, sich diesen unbekannten Antrieben zu nähern und sich diese bewusst zu machen, um dann – bei Bedarf - in einem weiteren Schritt die eigene Mitte (neu) zu bestimmen.

(3) Die Verantwortung

Damit eine gesunde und kreative Lebensgestaltung überhaupt möglich wird, müssen die verschiedenen Lebensbereiche mit ihren unterschiedlichen und vielfältigen Herausforderungen in Einklang gebracht werden. Das fällt umso leichter, je klarer und konkreter die Mitte definiert und beschrieben ist. Nach dem Leitsatz "Lebensbereiche sind Verantwortungsbereiche" wird das eigene Leben von der Mitte her geordnet, neu ausgerichtet und die Verantwortungen der einzelnen Lebensbereiche werden miteinander koordiniert und zu einem harmonischen Ganzen zusammengefügt.
 
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